Aktuelle Ausgabe

Hier zeigen wir euch vier mal jährlich unser Mitgliedermagazin, das JULIMAGAZIN! Gefüllt mit aktuellen politischen Inhalten, gesellschaftlichen Themen und Neuigkeiten aus den JuLi-Verbänden, wird es dir alle drei Monate per Post nach Hause geschickt. Wenn du etwas stöbern möchtest, findest du in unserem Ausgabenarchiv die älteren Magazine! Viel Spaß!


AUSGABE 04/2020

„Lass mich, ich kann das!“ – Das klingt nach trotzigen Kindern, die Unterstützung und Hilfe ihrer Eltern kategorisch ausschlagen, um ihr eigenes Glück zu versuchen. Unvernünftig, anstrengend, irrational, werden manche sagen. Kein guter Leitspruch für einen Liberalen – aber was, wenn doch? Was, wenn der überzeugte Glaube an die eigenen Fähigkeiten und das trotzige Ablehnen von Bevormundung genau das Richtige ist? Wir haben uns in diesem Magazin mit der Frage nach Autonomie in verschiedenen Lebensbereichen auseinandergesetzt. Und dabei wie immer versucht, das Thema aus möglichst vielen Perspektiven zu beleuchten – während Torben kritisch die Frage stellt, ob wir den Empfängern von Sozialhilfe ein ausreichendes Maß an Eigenverantwortung zugestehen, beschäftigen sich Alexander und Niklas mit Autonomie und Bildung. Unsere Gastautorin Anna Kunze, die über ihr Leben mit psychischen Erkrankungen erzählt, schreibt über die Frage, wie viel Autonomie in psychiatrischer Behandlung möglich ist – und wie sie sich ihre Eigenverantwortung im Alltag zurückerobert hat. Außerdem haben wir dieses Mal gleich zwei „Pro vs. Contra“Fragen: Trauen wir den Bürgern genug Autonomie zu, um alle Drogen zu legalisieren? Und brauchen wir eine verpflichtende Fahreignungsprüfung für Autofahrer ab 70 Jahren? Marc beschäftigt sich in seinem Artikel währenddessen unter anderem mit dem Jugendstrafrecht. In unserem Interview unterhält Tabea sich in dieser Ausgabe mit einer gehörlosen Influencerin, die erzählt, wie sie im Alltag zurechtkommt – und wie Corona ihre Möglichkeit zur Kommunikation drastisch eingeschränkt hat. Über Corona und die Frage nach der Autonomie, in diesem Fall aber die der gesamten Gesellschaft, hat sich auch Benedict in seinem Text Gedanken gemacht. Isabel denkt weniger realpolitisch – in ihrem Szenario stellt sie die Frage nach Wesen und Konsequenzen der Anarchie. Anna hingegen reflektiert über Resozialisierung und die Freiheit, nicht ewig im Licht vergangener Entscheidungen beurteilt zu werden. Neben dem Artikel von Moritz, der sich mit der Autonomie der Forschung beschäftigt, legen wir auch in diesem Magazin wieder Wert auf Fakten und einen informativen Mehrwert für euch – außer der altbekannten Faktenseite gibt es deswegen zum ersten Mal zu psychischen Erkrankungen und Pädagogik zwei Fakteneinstiege, auf denen ihr euch ganz grundlegend und kurz über das Thema informieren könnt. Auch die Reportage ist wieder mit dabei – dafür habe ich dieses Mal die Leiterin von zwei Prostitutierten Beratungsstellen besucht. Ich wünsche euch viel Spaß bei der Lektüre und hoffe, ihr könnt den einen oder anderen neuen Impuls mitnehmen!

 

Eure Anne

PS: Wer sich noch an die Porträts unserer Kommunalwahlkandidaten erinnert, darf sich in diesem Magazin über ein Wiedersehen mit den dreien freuen!

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Anne Wickborn

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