Studenten-Rekord: JuLis NRW werfen Rot-Grün Wortbruch vor

Anlässlich der am Montag veröffentlichten Rekord-Zahl eingeschriebener Studenten an NRW-Hochschulen werfen die Jungen Liberalen NRW der rot-grünen Landesregierung Wortbruch vor.

Die Landesregierung habe die nach der Abschaffung der Studiengebühren zugesagten Ausgleichsmittel nie der gestiegenen Studentenzahl angepasst. Dazu der Landesvorsitzende der JuLis, Moritz KÖRNER:

„Die Anzahl der knapp 750.000 Studenten in NRW ist ein deutliches Zeichen an die Landesregierung, ihre gebrochenen Zusagen nach Abschaffung der Studiengebühren endlich einzuhalten. Es ist längst an der Zeit, die gewährten Ausgleichsmittel an die stark gestiegene Studentenzahl anzupassen. Unter Hannelore Kraft bedeutet ein Anstieg der Studentenzahl eine relative Abnahme der Mittel pro Kopf. Das wollen wir nicht hinnehmen.“

Betrugen die Ausgleichsmittel im Jahr der Abschaffung 2011 noch 421,82 € pro Kopf, müssen die Universitäten im laufenden Semester mit 335,08 € je Student auskommen, rechnen die JuLis vor. Damit riskiere die Landesregierung, so KÖRNER weiter, dass die NRW-Hochschullandschaft weiter auf das Abstellgleis gerate.