Dürrs erneute Kandidatur ist den eigenen Leuten gegenüber respektlos – JuLis NRW plädieren für neue Führung und mutigere Themen

Nach der jüngsten Wahlniederlage fordern die Jungen Liberalen in NRW eine ehrliche Analyse und einen entschlossenen Neuanfang an der Parteispitze: „Der Rücktritt des bisherigen Bundesvorstands ist ein notwendiger und überfälliger Schritt, um der Partei neue Dynamik zu geben. Eine bloße Fortsetzung mit den bisherigen Verantwortlichen darf für uns Liberale dabei nicht infrage kommen.“, erklärt Landesvorsitzender Torben Hundsdörfer.

„Christian Dürr ist nicht der richtige FDP-Bundesvorsitzende“, so Hundsdörfer weiter. „Die Entscheidung des Bundesvorstands, geschlossen zurückzutreten, ist richtig, weil sie endlich Raum für eine offene Debatte darüber schafft, mit wem und mit welchen Themen die FDP ihr Comeback schaffen wird.“

Bezüglich der Zukunft von Parteichef Dürr und seiner Generalin wird der Landeschef deutlich: „Die Ankündigung von Dürr und Nicole Büttner, erneut kandidieren zu wollen, ist nach einer solchen Performance schlicht respektlos. Eine solche Ankündigung hätte besser zum ersten April gepasst. Wir brauchen jetzt den langersehnten Neuanfang.“

Die Neuwahl des Bundesvorstandes im Mai und die Landtagswahl in NRW sind Schlüsselmoment für das liberale Comeback: „Wie schon 2017 kann das Comeback der FDP über NRW gelingen. Eine erfolgreiche Wahl dort ist entscheidend – nicht nur für die Partei, sondern für die politische Freiheit in Deutschland insgesamt.“, erklärt Hundsdörfer.

Inhaltlich stellt Torben Hundsdörfer folgende Schwerpunkte heraus: „Unsere Kernthemen wie weltbeste Bildung, Entbürokratisierung, wirtschaftliche Aufbruchspolitik und ein bürgernaher öffentlich-rechtlicher Rundfunk müssen die Basis für neues Vertrauen bilden. Das gelingt aber nur, mit neuem Mut zur Zuspitzung und moderner Kommunikation. Für uns bleibt klar: Wir brauchen Aufstiegschancen für alle, einen schlanken Staat und eine FDP, die glaubwürdig für Freiheit, Verantwortung und Chancen steht.“

„Ein gemeinsamer Neuanfang beschränkt sich nicht auf Köpfe, sondern muss die gesamte Partei erfassen – vom Bundesvorstand bis in die Landtagsfraktionen. Nur so könne der Liberalismus wieder jene Kraft entfalten, die Deutschland jetzt dringend braucht.“, schließt Hundsdörfer ab.