
Am heutigen Samstag begeht die FDP NRW ihren Landesparteitag in Duisburg. Im Vorfeld des LPT stellte die Jugendorganisation des Landesverbandes ihre 3 Gebote vor, die sie den Kandidaten für den Bundesvorsitz der Freien Demokraten – Kubicki und Höne – mitgeben will. Wenn es nach den JuLis geht, hat sich die FDP an ihren Geboten zu orientieren, um die organisierte Freiheit in Deutschland wieder populär zu machen.
Der JuLi-Chef Torben Hundsdörfer erklärt in diesem Zusammenhang: „Der nächste Vorsitzende der FDP muss den Kapitalismus feiern, um die aktuellen Herausforderungen marktwirtschaftlich, finanziell nachhaltig und verantwortungsvoll zu lösen. Der Kapitalismus ist nichts Asoziales, sondern ein gesamtgesellschaftliches Wohlstandsprogramm, dessen Chancen mutiger ausgesprochen werden müssen.“
Weitergehend spricht sich Hundsdörfer für eine neue kommunikative Facette der liberalen Partei aus: „Das Aufstiegsversprechen muss dringend erneuert werden, damit junge Leute endlich wieder Perspektiven in diesem Land sehen. Das bedeutet konkret: Der Traum vom Eigenheim muss wieder Realität werden, Bildungschancen dürfen nicht mehr von der sozialen Herkunft abhängen und die berufliche Ausbildung darf gesellschaftlich nichts Geringwertigeres sein als ein akademischer Werdegang.“
Als drittes Gebot stellt die Jugendorganisation die Gefahr des Populismus in den Fokus. Hundsdörfer in diesem Zusammenhang: „In Zeiten, in denen sich immer mehr Menschen den politischen Rändern zuwenden, muss eine freiheitliche Partei der Versuchung widerstehen, sich dem kommunikativen Stil dieser Akteure anzuschließen. Die FDP muss mit klarer, aber auch pragmatischer Handschrift auffallen – Für bloße Polemik sind andere zuständig.“