„Pyrotechnik legalisieren!“

JuLis NRW wollen Chemnitzer Modell.

Anlässlich des Bundesligastarts am kommenden Wochenende sprechen sich die Jungen Liberalen NRW für die Legalisierung von Pyrotechnik in Fußballstadien aus, so der Landesvorsitzende der JuLis, Moritz KÖRNER: „Pyrotechnik gehört zur Fankultur und ist trotz des Verbotes aus keiner Bundesligasaison wegzudenken. Wir fordern daher, Pyrotechnik im Rahmen des ‚Chemnitzer Wegs‘ zu legalisieren. Das Verbot hat die Stadien nicht sicherer gemacht – im Gegenteil: Oftmals sind es ausgerechnet gewaltbereite Chaoten, die verbotene Feuerwerkskörper in der Kurve zünden. Ein kontrolliertes Abbrennen der bengalischen Lichter in dafür vorgesehenen Stadionbereichen würde einen erheblichen Sicherheitsgewinn bedeuten.“

Der „Chemnitzer Weg“ sieht das Abbrennen von Bengalos in einem eigens dazu ausgewiesenen Bereich im Stadion und durch entsprechend ausgebildete Fans vor. Wenn entsprechende rechtliche Fragen geklärt seien, könne so ein wichtiger Schritt getan werden, um die Ultra-Fankultur gesellschaftlich zu entkriminalisieren, so die JuLis weiter. „Fußball ohne Fans wäre nicht das Gleiche. Es ist für DFL, Vereine und lokale Ordnungsbehörden an der Zeit, einen Schritt auf die Fans zuzugehen und eine lebendige Unterstützerszene nicht unter Generalverdacht zu stellen. Ausgenommen von der Legalisierung ist selbstverständlich alles, was unter das Sprengmittelgesetz fällt.“ so KÖRNER abschließend.